Mieterrecht und die Kündigung des Mietverhältnisses



Der unbefristete Mietvertrag ist für einen Mieter immer günstiger, als ein befristeter Mietvertrag. Besteht ein unbefristeter Mietvertrag, dann kann dieser laut Mieterrecht nur gerichtlich gekündigt werden.

Wird ein unbefristeter Mietvertrag gekündigt, dann müssen wichtige Gründe für die Kündigung vorliegen. Im Mieterrecht sind diese Gründe für eine Kündigung des unbefristeten Mietvertrages gesetzlich verankert. Der Vermieter kann sich demnach nicht einfach Gründe aus dem Ärmel ziehen, sondern diese müssen auch gesetzlich untermauert sein.

Kündigung und befristeter Mietvertrag


Der befristete Mietvertrag endet hingegen meist mit dem Ablauf der vereinbarten Frist. Ebenso kann der befristete Mietvertrag aber auch vorzeitig von seitens des Mieters gekündigt werden. Auch der Vermieter hat die Möglichkeit, dass der befristete Mietvertrag vorzeitig aufgelöst werden kann. So kann das befristete Mietverhältnis vorzeitig aufgelöst werden, wenn es trotz mehrmaliger Mahnung zu einem Mietrückstand gekommen ist oder wenn der Mietgegenstand unsachgemäß genutzt wird.

Läuft das befristete Mietverhältnis aus, dann kann dieses nur mit beidseitigem Einverständnis verlängert und erneuert werden. Wird die Frist der Kündigung vom Vermieter übersehen, dann verlängert sich das Mietverhältnis auf drei Jahre. Nach Bestimmungen des Mieterrechtes gibt es diesen Umstand allerdings nur einmal. Wird die Frist der Kündigung ein weiteres Mal vom Vermieter übersehen, dann wird das Mietverhältnis nach dem Mieterrecht auf unbestimmte Zeit verlängert.




Das Mieterrecht sieht zudem auch vor, dass trotz eines dreijährigen Mietvertrages, der Mieter bereits nach einem Jahr die Möglichkeit hat, dass das Mietverhältnis schon vorzeitig gekündigt werden kann. Allerdings muss hier eine dreimonatige Kündigungsfrist beachtet und die Kündigung schriftlich vom Mieter eingebracht werden.